20 Jahre MuK-Haus in Stuttgart Dachswald
Am 7. Oktober war der internationale Tag des Lächelns und gleichzeitig 20-jähriges Bestehen des Hauses für Mütter und Kinder (MuK-Haus) im Dachswald.
Die mittlerweile verstorbene Ingrid Ritter (Stuttgarter CDU- Stadträtin) war die Initiatorin des Hauses und gründete 1988 einen Sonderfond, um in Not geratene Frauen und ihrem Nachwuchs helfen zu können. Junge alleinerziehende Mütter konnten sich meistens nicht mit eigenen Mitteln eine Wohnung in Stuttgart leisten.
Die heutzutage rechtlich selbständige Stiftung wird von Privatpersonen, verschiedenen Institutionen und auch der Landesentwicklungsgesellschaft unterstützt.
Iris Ripsam MdB war ein besonders gern gesehener Gast. In den neunziger Jahren betreute sie selbst zwei Jahre lang drei Häuser der MUK und stand beratend zur Verfügung. Sie half jungen Frauen wieder auf die Beine zu kommen, indem sie ihnen eine Perspektive für die Zukunft ermöglichte.
Bürgermeister Föll gratulierte und hielt fest, es sei inzwischen einer dreistelligen Anzahl an Frauen geholfen worden.
Zugang zu einer MUK-Wohnung finden Frauen über Einrichtungen der Schwangerschaftskonfliktberatung in Verbindung mit dem Amt für Wohnen und Liegenschaften-Ritter-Stiftung der Landeshauptstadt Stuttgart.