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06.05.2017, 12:00 Uhr

Iris Ripsam neue Landesvorsitzende bei den Vertriebenen

Nachfolgerin des ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten Arnold Tölg

Mit überwältigender Mehrheit, haben die Delegierten des 65.  Landesverbandstages des Bundes der Vertriebenen (BdV) in Baden-Württemberg, die CDU-Bundestagsabgeordnete, Stadträtin Iris Ripsam, zu ihrer neuen Landesvorsitzenden gewählt. Die Stuttgarter Christdemokratin tritt damit die Nachfolge des ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten Arnold Tölg an, der 18 Jahre lang  an der Spitze des BdV-Baden-Württemberg stand. 


Die neugewählte Landesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen in Baden-Württemberg, Stadträtin Iris Ripsam MdB mit ihrem Vorgänger im Amt, Arnold Tölg

Vor zahlreichen Teilnehmern der Versammlung im Haus der Heimat in Stuttgart, zu denen sich auch zahlreiche politische Prominenz wie der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, der CDU-Europaabgeordnete Rainer Wieland, der CDU-Landtagsabgeordnete Raimund Haser sowie die ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Krueger eingefunden hatte, stellte Iris Ripsam bei ihrer Wahl zur neuen Landesvorsitzenden auch ihre Schwerpunktthemen vor, denen sie sich in ihrer neuen Aufgabe beim Bund der Vertriebenen widmen möchte.

von rechts: Innenminister a.D. Reinhold Gall, Arnold Tölg, Innenminister und Landesbeauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler Thomas Strobl, die BdV Vorsitzende Iris Ripsam MdB, die ehemalige Landtagsabgeordnete Andrea Krueger und Paul Nemeth MdL

Durch die familiären Wurzeln im Sudetenland seit der Kindheit mit den Vertriebenen verbunden, wünscht sich Iris Ripsam den Bund der Vertriebenen  Baden-Württemberg als starkes Sprachrohr aller Heimatvertriebenen und Spätaussiedler. Dabei sieht die CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied der „Gruppe der Vertriebenen“ in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, den Vertriebenenverband  als Brückenbauer und Mittler zu den östlichen Nachbarstaaten Deutschlands, der zu den Flüchtlingsfragen von gestern und heute Stellung zu beziehen habe. Einen besonderen Schwerpunkt legt die neue Landesvorsitzende aber auch auf die Unterstützung der Darstellung der Geschichte der deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge im Schulunterricht und fordert die Fortführung der Kulturförderung nach § 96 Bundesvertriebenengesetz. Iris Ripsam, die sich auch Landes- und Stuttgarter Kreisvorsitzende der Union der Vertriebenen und Flüchtlinge in der CDU (UdVF) engagiert, möchte aber auch in der Öffentlichkeit deutlicher hervorheben, dass der Bund der Vertriebenen die Heimat der Vertriebenen ist, der aber in Zukunft auch anderen gesellschaftlichen Gruppen eine Heimat bieten kann.
(Helmut Heisig - UdVF-Baden-Württemberg)

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